Doktorarbeit

Es gibt 3 Arten von Doktorarbeiten:

  1. Statistische Doktorarbeiten
  2. Klinische Doktorarbeiten
  3. Experimentelle Doktorarbeiten

Welche ist die Richtige für mich?

Meist ist es so, dass von (1.) nach (3.) der zeitliche und auch der praktische Aufwand zunimmt.  So besteht die Statistische Doktorarbeit in ihren Grundzügen lediglich aus dem Auswerten von Akten. Die klinische Doktorarbeit beinhaltet zusätzlich das Erheben von Daten an Patienten, z. B. als Sonografiebefunde oder Belastungsuntersuchung mit Medikamenten. Die experimentelle Doktorarbeit ist durch die Arbeit im Labor und das Hegen und Pflegen von Zellkulturen gekennzeichnet. Hierfür müssen die Studenten häufiger ein zusätzliches Semester einlegen. Die experimentelle Arbeit genießt unter den Kollegen das höchste Ansehen, die Statistische das niedrigste. Die Statistische macht man meist einfach nur für den Titel an sich, die Experimentelle wenn man Spaß am Forschen hat und später gerne an der Uni lehren möchte, so richtig mit Professor-Ambitionen und so 😉 .

Wie komme ich an eine Stelle?

Der heißeste Tipp ist es deine Kommilitonen zu befragen. Alle die du hast. Hör dich gut um! Dabei erhältst du auch gleich eine Bewertung und Insider Infos. So bin ich an meine gekommen.
 Zweite Anlaufstelle ist das schwarze Brett, da sind leider häufig Arbeiten mit Freisemesterpflicht angegeben. Dritte Anlaufstelle ist es einfach sämtliche Fachbereiche anzuschreiben und durchzufragen, die dich interessieren. Telefon oder persönlich irgendwo auftauchen bringt dir etwas mehr Erfolg. Meist wird man dann freundlich weitervermittelt oder eiskalt ignoriert. Trial and Error.

Bekomme ich Geld?

Nein. Zumindest nicht immer. Es gibt durchaus Arbeiten, bei denen du nebenher richtig arbeitest, und dafür bekommst du ein kleines Gehalt. Bei Klinischen Studien ist das manchmal so. Netter Nebeneffekt, man bekommt klinische Erfahrung. Auch manche experimentelle Doktorandenstellen sind durch eine Art Stipendium attraktiver gehalten, setzen dann aber oft mindestens ein Freisemester voraus.

Wo sind gute Anlaufstellen?

Bad Nauheim wird sehr gelobt, alleine wegen der tollen Betreuung. Wenn du gute Erfahrungen gemacht hast, schreib es ruhig in einem Kommentar mit hier her. Wenn du schon weißt, dass du evtl. eher in die forschende Ecke möchtest, dann kann auch das ECCPS (Excellence Cluster Cardio-Pulmonary System) in Gießen, Bad Nauheim oder Frankfurt interessant sein!

noch ein paar wichtige Hinweise

Bevor du anfängst mit dem Daten sammeln für deine Doktorarbeit, brauchst du ein Votum der Ethikkommission oder, wenn du mit Tieren forschst einen Beschluss des Tierschutzverbandes. Es ist schon häufiger vorgekommen, dass Doktoranden ihre Doktorarbeit einreichen wollten und dann zwei Jahre völlig umsonst gearbeitet haben, weil sie das vergessen haben. Da lohnt auf jeden Fall vorher der Blick in die Promotionsordnung.

nähere Informationen

Viel Erfolg beim Finden deiner Doktorarbeit – Burkhard

6 Gedanken zu „Doktorarbeit

  1. Heravi

    Gibt es eine Seite in der drin steht woraus man zitieren darf?
    Wenn ich einen Inhalt aus einem Paper Autor A umschreiben möchte und zitieren will gebe ich Autor A in meine Reference an oder den autor , von dem ER zitiert hat?
    In Heidelberg darf man Autor A also den Erstautor angeben.
    Wie läuft das in g

  2. medila

    hier steht alles drin, ohne Umwege direkt und knapp: Doktorarbeiten in Medizin und Life Sciences: Schnell und gut verfassen von Hackstein

  3. Stephan

    Welche Hilfestellungen bietet die Fachschaft und Doktoranden, insbesondere wenn Probleme mit der Promotion auftreten?

  4. Felix KellermannFelix Kellermann

    Die Fachschaft kann bei der Informationssuche zu Doktormütter und -vätern helfen indem Kontakt mit ehemaligen Promovierenden hergestellt wird.
    Zudem sitzt ein Vertreter der Fachschaft im Promotionsausschuss in dem alle eingereichten Doktorarbeiten behandelt werden.
    Um Probleme zu vermeiden ist ein Doktorandenvertrag wichtig. Generell sollten keine Arbeiten übernommen werden ehe nicht schriftlich einige Infos festgehalten wurden.
    Je nachdem um was für Probleme es sich handelt kann die Fachschaft über den Promotionsausschuss eingreifen oder an entsprechenden Stellen vermitteln. Eine wichtige Stelle kann zum Beispiel auch der Ombudsmann der Universität sein. Wann man diesen einschalten sollte darüber können wir euch dann beraten.
    Viele Grüße :)

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