European Medical Students‘ Orchestra and Choir 2013, 18.–29. Juli in Szeged, Ungarn

Plakat für EMSOC 2013, von www.emsocinfo.orgErinnert sich noch wer an die grün-grauen Plakate mit Orchester und Chor im Hintergrund von 2011? Oder an die Aufführung im Stadttheater oder in der Heiliggeistkirche in Frankfurt? Wenn nicht: seit 2009 treffen sich einmal jährlich europäische Medizinstudenten (und ein paar Andersstudierende) in einem Land, studieren 10 Tage lang morgens und abends mehrere Stücke im Chor oder Orchester ein und führen sie hinterher auf. Zwischen und nach den Proben macht man Urlaub und Programm mit Gleichgesinnten ;) Dieses Jahr findet der Spaß in Szeged, Ungarn vom 19.–29. Juli statt, Anmeldeschluss ist der 15. April. Kosten belaufen sich auf Anreise und 290€ Teilnahmegebühr für Medizinstudenten, 340€ für fertige Ärzte. Weitere Details auf emsocinfo.org und in der Facebookgruppe. Wer Interesse hat, sich aber nicht vorstellen kann wie das ablaufen soll, anbei ein paar Notizen.

Ich war bei EMSOC 2011 in Gießen und 2012 in Rijeka, Kroatien auf der Chorseite dabei. Die Anreise und Unterbringung war 2011 für mich kein Problem, da zahlte ich nur 100€ für die Teilnahme ;) 2012 hatte ich eine günstige Fahrgemeinschaft gefunden und zahlte, wenn ich mich recht erinnere, rund 300€ Teilnahme (inkl. Unterbringung und Futterversorgung).

Das EMSOC-Publikum hat immer ein paar Nichtmediziner dabei, ich kann aber versichern, dass das überhaupt nicht schlimm ist ;) Ich fand die Leute fast immer angenehm. Vielleicht liegt das daran, das selbst musikalische Chaoten sich nicht die Mühe machen, in ein anderes Land zu fahren und dafür auch noch zu zahlen.

Es wurde gebeten, die Stücke vorher zu lernen, um die Proben in der kurzen Zeit reibungsloser zu machen. Erfahrungsgemäß passiert das nicht, meist hat das am Ende aber nichts gemacht. Die Proben selbst waren morgens und abends, dazwischen und danach konnten wir machen was wir wollten. Ich war enttäuscht, als ich herausfand, dass es in Rijeka keine gemütlichen Sandstrände gab, nur Steinstrände. Aua. Dafür sieht das Wasser geil aus. Und in Gießen gabs damals gar keinen Strand, fand ich schockierend :( Die Organisatoren boten noch allerhand Programm, z.B. das International Dinner: Die Leute schlossen sich in Gruppen zusammen und bastelten eine typische Speise aus ihrem Heimatland, inkl. deren Vernichtung und viel Alkohol hinterher. In Kroatien fuhren wir noch in den Nationalpark Plitvice und auf die Insel Rab, inkl. Besuch der örtlichen Psychiatrie.

Die Aufführungen hinterher schwankten qualitativ ein kleines Bischen (in Ordnung weil freier Eintritt), aber Spaß hatten wir trotzdem. Videos gibts auf http://vimeo.com/user9410583/videos, dazu noch Impressionen aus den Proben in Rijeka: https://www.youtube.com/watch?v=Be7s4Vg5mts.

Vielleicht sieht man sich ja in Szeged :)

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